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Neue Freunde aus dem Nachbarland

BADISCHE  ZEITUNG

Von Claudia Bachmann-Goronzy

Do, 07. November 2019

Schüler aus der Partnergemeinde Dardilly besuchen für eine Woche Merzhausen / Begeistert von der Kultur und vom Essen.

  • Zum Abschied gab’s in Merzhausens Jugendzentrum eine Halloween-Party.

MERZHAUSEN. Nun sind sie schon wieder abgereist, die sechs Jugendlichen aus Dardilly, die innerhalb eines Austauschprogramms eine Woche in Merzhausen verbrachten. Intensive Freundschaften sind entstanden – und man will sich wiedersehen.


Seit vielen Jahren pflegt der Partnerschaftsverein Merzhausen-Dardilly die Freundschaft mit der französischen Gemeinde in Nähe von Lyon. Im jährlichen Rhythmus finden gegenseitige Besuche statt, von Jugendlichen genauso wie von Erwachsenen. Der Austausch der Jugendlichen findet alljährlich in den Herbstferien statt, da dies die einzigen Ferien sind – außerhalb der Sommerferien –, die in beiden Ländern gleichzeitig stattfinden. Wollte man für den Austausch auch einen Schulbesuch integrierten, wäre dies sehr viel Aufwand, berichtet Ekkehard Mayer, Präsident des Partnerschaftsvereins in Merzhausen. 2018 waren die deutschen Jugendlichen in Dardilly, in diesem Jahr kamen deshalb die französischen Jugendlichen wieder nach Merzhausen.

Die 14-jährige Mathilde, die bei Gastgeberin Corinna Dölker untergebracht war, kam zwei Tage früher als die anderen Jugendlichen. Denn 2018 hatte sie bereits eine intensive Freundschaft mit der 15-jährigen Eileen bei deren Besuch in Dardilly begonnen. Die Freude des Wiedersehens war groß für die zwei Mädchen, und Mathilde durfte vor den Herbstferien noch zwei Tage mit Eileen die Schule besuchen.

Für das Programm der Austausch-Jugendlichen hatte der Partnerschaftsverein einige Aktivitäten vorbereitet. Finanzielle Mittel gab’s dafür von der Kommune. Mayer freut sich, dass Bürgermeister und Gemeinde hinter dem steht, was der Verein macht.

Ab der fünften Klasse beginnt in Frankreich der Sprachunterricht, wobei die erste Sprache auch dort Englisch ist. Als zweite Sprache haben die Schüler eine Wahlmöglichkeit, wobei sich die meisten für Spanisch oder Italienisch entscheiden, wie Pierre-Collignon berichtet. „Etwa ein Viertel der Schüler lernt Deutsch“. Als Präsidentin des Partnerschaftsvereins in Dardilly ist sie quasi das Gegenstück zu Ekkehard Mayer in Merzhausen. „Für die Franzosen ist die deutsche Sprache schwieriger zu lernen, da muss man fleißig sein. Deshalb bedeutet es auch, wer Deutsch lernt, gehört zu einer Eliteklasse“, sagt Pierre-Collignon.


Am ersten Ferientag waren die sechs Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren in Merzhausen angekommen. „Die Hemmschwelle der Sprache war zunächst groß“, erzählt Gastgeberin Dölker. Doch mit dem gemeinsamen Sporttag am ersten Nachmittag brach das Eis schnell, und die Sprachhürden wurden schnell überwunden. Es wurde drauf los geschwatzt und man verstand sich bestens. „Deutschland ist ein sehr schönes Land und hat viel Kultur“, sagt der 13-jährige und selbstbewusste Artur, begeistert von den Aktivitäten der zurückliegenden Tage. „Ich mag deutsch mehr als spanisch“, ist seine Antwort auf die Frage, warum er sich für Deutsch als Fremdsprache entschied, „und man gehört zur Elite“.

Zum Abschiedsabend fanden sich die Jugendlichen bunt verkleidet im Jugendzentrum von Merzhausen zur Halloween-Party ein und genossen die letzten gemeinsamen Stunden, denn am Freitag sollte es zurückgehen. Der 14-jährige Auguste schwärmte vor allem vom deutschen Essen. Unter seine Favoriten fallen Sauerkraut, Käsespätzle, Kartoffelpuffer und Maultaschen. „Dafür würde ich in Deutschland bleiben“, sagte er mit sympathischem französischen Akzent.

Die deutsche Aussprache der französischen Jugendlichen war bereits sehr gut. Natürlich mangelte es noch am Wortschatz, doch mit den deutschen Freunden „fiel das Lernen der deutschen Sprache sehr leicht“, war die einhellige Meinung. Artur hat die Idee, später an einem drei-monatigen Austauschprogramm mit Deutschland teilzunehmen, eine Art Praktikum zu machen. Und Mathilde verriet, das sie später einen Deutschen heiraten wolle – was vielleicht nicht so ganz ernst gemeint war. Was den Jugendlichen nicht so gut gefallen hat? „Dass so viele Erwachsene bei der Halloween-Party sind“, lautete die Antwort. Da wären sie wohl lieber etwas unter sich gewesen. Ganz klar war für die deutschen wie für die französischen Jugendlichen: „Wir werden uns wieder besuchen, auch außerhalb des Austauschprogramms.“

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Jahreshauptversammlung

Wir laden herzlich ein zu unserer Jahreshauptversammlung am 20.11.2019 um 20 Uhr im FORUM Merzhausen.






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Fete de L´Amitié

Zu Gast bei der Fete de L‘Amitié in Dardilly

Am Wochenende vom 21. bis 23.06.2019 war der Partnerschaftsverein Merzhausen/Dardilly zu einer Begegnung der besonderen Art in die französische Partnerstadt eingeladen worden: La Fête de l´amitié (Fest der Freundschaft) mit allen Partnerschaftsstädten von Dardilly, die des Weiteren aus Südengland, Norditalien und Mauretanien gekommen waren. An Bord waren u.a. auch Bürgermeister Dr. Christian Ante mit Familie, Gemeinderät_innen, Schützen, Boulespieler und der Männergesangverein Eintracht Merzhausen, letzterer mit separatem Bus.

Nach der Anfahrt und Einquartierung am Freitagabend fand am Samstagvormittag  der offiziellen Empfang der ausländischen Delegationen im Veranstaltungszentrum L´Aqueduc mit anschließendem Apéritif convivial statt. Nach der Vorführung eines Clips des Jugendgemeinderates über die Freundschaft präsentierte sich unser Gesangverein mit romantischem deutschen Liedgut mit aktuellen Bezügen („Die Gedanken sind frei“), das sehr gut ankam. Es folgten Vorstellungsfilme der Austauschgemeinden und Reden von Rose-France Fournillon, Bürgermeisterin von Dardilly, und der übrigen Bürgermeister und Präsident_innen der Partnerstädte, die hier nur exemplarisch und auszugsweise wiedergegeben werden sollen.

Der Präsident des Partnerschaftvereins Merzhausen-Dardilly, Ekkehard Mayer begrüßte alle Gäste in ihren jeweiligen Sprachen, was vor allem bei der italienischen Delegation großen Anklang fand.

 

Frau Fournillon legte Wert auf die Pflege von Offenheit und Toleranz, da wir alle Bürger der Welt seien. Unser Kampf um unsere bedrohte Erde zu retten, sei ein Teil von universal gewordenen Aufgaben für eine Menschheit ohne Grenzen. Bürgermeister Dr. Ante sagte, in Zeiten, in denen zwischen den Staaten und ihren Bürgern das Nationale als trennendes Element überbetont werde, sei es schön, das Verbindende in der Vielfalt der unterschiedlichen Nationen bei einer solchen Veranstaltung zu erfahren. Dabei ließen sich vor allem auch mit der Musik Brücken schlagen. Abschließend dankte er nicht nur für diese Einladung, sondern für die jahrzehntelange Freundschaft und Unterstützung mit Blumen und Weinpräsenten.

Nachmittags gab es ein Seifenkistenrennen, ein Volleyballturnier, sowie Pétanque- und Schießwettbewerbe, an denen auch Merzhausen teilnahm. Die Blasmusikkapellen aus Provaglio d´Iséo und Dardilly ließen ihr Können bei einem gemeinsamen Konzert aufblitzen. Bei einem auf Facebook angekündigten Flashmob konnte frei getanzt werden. Abends bot eine ehemalige Festungsanlage einen wunderbaren Rahmen für ein Jazzkonzert unter freiem Himmel. In der Pause wurden allerhand kulinarische Köstlichkeiten der französischen Küche angeboten – und zwar wie alle gemeinsamen Mahlzeiten und Veranstaltungen für die Besucher_innen gratis.

Am späten Sonntagmorgen fand zum Abschluss ein fröhlicher Demonstrationszug mit musikalischer Begleitung der italienischen Kapelle vom Aqueduc zum Rathaus und dem Kirchplatz statt. Unter dem Motto „Es lebe  die Freundschaft“ gab es neben Fähnchen auch selbst gebastelte phantasievolle Transparente, Plakate und Accessoires (Bollenhut-Sticker!) zu bestaunen. Manch einer fühlte sich an eine internationale Fronleichnamsprozession erinnert, allerdings mit gesteigertem Spaßfaktor.


Überhaupt war es in Zeiten von Pegida eine tolle Erfahrung für die Völkerverständigung auf die Straße zu gehen. Zur Belohnung gab es am Ziel musikalische Darbietungen und ein gemeinsames leckeres Abschlussessen mit eigens kreierten Trinkbechern, welche als begehrtes Souvenir den Weg ins Ausland fanden.

Gegen 15:00 Uhr verabschiedeten sich die Merzhausener voll des Lobes und des Dankes für die reibungslose Organisation des Festes und die herzliche Aufnahme von den Gastfamilien. Innerlich bereichert ließ sich auch die Rückfahrt gut genießen. Bürgermeister Dr. Ante bedankte sich beim Partnerschaftsverein für die lebendige Anteilnahme der Bürgerschaft und ließ durchblicken, eventuell auch mit Provaglio d´Iséo freundschaftliche Bande knüpfen zu wollen. Präsident Ekkehard A. Mayer dankte seinerseits der Gemeinde für die großzügige Unterstützung des Vereins, wie z.B. hier in Form der kostenlosen Busfahrt nach Dardilly. Der Ausflug machte Lust auf weitere spannende Begegnungen mit unseren französischen Freunden und Freundinnen: Vive L´ámitié!

 

 

Gebhard Merz, Schriftführer

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Bericht aus Paris

Badische Zeitung

Di, 04. Dezember 2018

Von Rainer Ruther

Diplomat Georg Felsheim spricht in Merzhausen über deutsch-französische Perspektiven unter dem Präsidenten Emmanuel Macron.

MERZHAUSEN. Es gab schon einfachere Zeiten, um die politische Situation in Frankreich zu analysieren. Einer, der das seit Jahren macht war am Samstag Gast in Merzhausen bei einer Veranstaltung der CDU Hexental und des Partnerschaftsvereins Merzhausen-Dardilly. Der deutsche Diplomat Georg Felsheim sprach über „Neue Chancen für Europa: Eine Dynamisierung der französisch-deutschen Partnerschaft mit Emmanuel Macron“.

Aufgabe von Felsheim als Gesandter in der deutschen Botschaft in Paris ist es, die Bundesregierung über das zu unterrichten, was sich in Frankreich tut. Sein Wissen stammt aus diskreten Gesprächen und Hintergrund-Informationen, aus vertraulichen Auskünften der Ministerien und ständiger Beobachtung der Regierungstätigkeit und der Medien.

Doch im Moment ist selbst für Außenstehende klar zu sehen, dass die Situation in Frankreich aus dem Ruder zu laufen droht. Die „gilets jaunes“ (gelbe Westen), die am Samstag die Pariser Champs-Élysée stürmten, hielt Felsheim – noch vor Bekanntwerden der Unruhen – für eine „ernstzunehmende Protestbewegung“, eine Gruppe, die „schlecht zu kontrollieren“ und mit der ein „Dialog schwer möglich“ sei.

Macron müsse dennoch auf die Leute zugehen und eventuell auch kompromissbereit sein. Macrons Vorgänger Nicolas Sarkozy und Francois Hollande hätten die meisten ihrer Reformversuche zurückziehen müssen, weil sie dem Druck von der Straße nicht standhielten. Macron sei da anders: Gleich nach seiner Wahl habe er ein hohes Tempo vorgelegt und zeige, dass er willens sei, seine Reformen auch durchzusetzen. Er werde deshalb kaum Forderungen erfüllen, die bei Streiks und Demonstrationen erhoben werden, sagte Felsheim. Seine ersten Reformen habe Macron auch gegen große Widerstände durchgesetzt. Doch habe er noch weitere Ziele, die weit härtere Veränderungen für die Franzosen bedeuten werden, wie die Rentenreform oder eben jetzt gerade die ökologische Ausrichtung der Energiepolitik mit höheren Steuern auf Kraftstoffe, was zu den Ausschreitungen auf den Champs-Elysées und anderswo im Land geführt hatte.

Die Analyse von Felsheim: Macron sitzt fest im Sattel. Er hat noch mehr als drei Jahre Präsidentschaft vor sich und im Parlament keine ernstzunehmende Opposition von Seiten der geschwächten und zerstrittenen Parteien. Allerdings müsse er sein Image ändern. Er gelte als abgehoben, als Präsident der Reichen und der Städte. Er müsse die Franzosen überzeugen, dass er sich auch um kleine Leute und das Land kümmere.

Die Europa-Strategie Macrons laute: die Nationalstaaten nicht beseitigen, sondern um eine europäische Dimension ergänzen. Wo ein einzelnes Land nichts ausrichten könne, müsse sich ein starkes Europa zeigen – zum Beispiel in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, bei Energie und Klimaschutz. Macron spricht von einer Koalition von Staaten, die etwa eine europäische Armee ins Auge fassen oder die in der Eurozone wirtschaftlich enger zusammenrücken wollen.

Für Deutschland sehe Frankreich eine besondere Rolle vor: in enger Zusammenarbeit mit Frankreich den Kontinent politisch voranzubringen. Als Beispiel nannte Felsheim den neuen Elysée-Vertrag, der Anfang 2019 unterzeichnet werden soll. Das sei kein bilateraler Vertrag zulasten Dritter. Der Vertrag sei offen für andere EU-Partner, wobei die im Vertrag vorgesehene Zusammenarbeit der beiden Parlamente wohl einzigartig bleiben werde.

Ob Frankreich nicht versuche, seinen schwindenden Einfluss in der Welt durch starke Aktivität in Europa zu kaschieren, wurde Felsheim gefragt. Seine Antwort: Es brauche ein starkes Frankreich an der Seite Deutschlands, um Europa voranzubringen. Es müsse sich jetzt zeigen, ob Macron neben seiner Entschlossenheit und seiner zweifellos vorhandenen Ausdauer auch politisches Fingerspitzengefühl habe. Der Präsident wisse genau, dass sich Frankreichs Interessen langfristig nur über Europa vertreten ließen.

 

 
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JUBILÄUMS JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG

Zum 10-jährigen Jubiläum des PartnerschaftvereinsMerzhausen-Dardilly  hatte sich Präsident Ekkehard Mayer im Rahmen der Jahreshauptversammlung etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Anhand einer Powerpoint Präsentation ließ der Präsident die Höhepunkte der 10 Jahre des Bestehens des Vereins Revue passieren. Neben den notwendigen Regularien unter Leitung von Bürgermeister Dr. Christian Ante fand die Neuwahl des Vorstandes statt, wobei mit Ausnahme eines Beisitzerpostens die Besetzung des Vorstandes beim bisherigen blieb:

Präsident Ekkehard Mayer, Vizepräsidentin Brigitta Schonhardt, Kassierer Dietmar Ulrich und Schriftführer Gebhard Merz. Korinna Dölker löst Friedrich Treuheit als Beisitzer ab, die weiteren Beisitzer sind weiterhin Prof. Dr. Ekkehard König, Vera Klatt und Irene Ulrich. Allen Vorstandsmitgliedern dankte Ekkehard Mayer für ihre Verdienste, ganz besonders dem ausscheidenden Fritz Treuheit  für seinen Einsatz im Verein.

Schon Tradition ist, dass als Dank für ihre Treue die Gäste Im Anschluss an die Mitgliederversammlung zu einem gemütlichen Beisammensein eingeladen werden.

In diesem Jahr umrahmte Hannes Kern auf dem Flügel die Versammlung musikalisch. Barmusik vom Feinsten gab er vor und nach den Regularien zu Gehör.

Aus Anlass des Jubiläums präsentierte der Vorsitzende den Mitgliedern in diesem Jahr  etwas besonderes, eine „Tour de France special“.

Aus allen Weinanbaugebieten Frankreichs gab es Weine zu verkosten:

Bei einer „Weinrundreise“ wurden sowohl 

Alsace, Bourgone, Beaujolais, Rhone, Provence, Bordeaux und die Loire besucht.

Hervorragende Weiß- und Rotweine fanden bei den Besuchern begeisternden Anklang, man feierte fröhlich bis in den späten Abend hinein.

Brigitta Schonhardt

 

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Jumelage 2018

Von Freitag, 09.02. bis Sonntag, 11.02.2018 weilten auf Einladung des Partnerschaftsvereins Merzhausen-Dardilly 41 französische Gäste samt Bürgermeisterin Rose-France Fournillon in Merzhausen. Ihr ausdrücklicher Wunsch war es gewesen, die Fasnachtshochburg Merzhausen einmal live zu erleben, da es solcherlei in Lyon und Umgebung nicht gebe.

Nach der Anfahrt mit dem Bus und Einquartierung am Freitagabend war der Samstagvormittag entweder zur freien Verfügung bei den Gastgebern oder für ein freundschaftliches Wettschießen im Schützenhaus Au für die Mitglieder der jeweiligen Schützenvereine vorgesehen. Am frühen Abend lud die Gemeinde Merzhausen zu einem Empfang mit Umtrunk ins Rathaus. Das Besondere daran war, dass die Teilnehmer_innen bereits mottogerecht und phantasievoll kostümiert für den späteren Fasnachtsball im benachbarten Au („A(u)tlantis – ein Dorf taucht ab“) erschienen waren. Bürgermeister Dr. Christian Ante begrüßte die Gäste als Neptun mit Dreizack und lud alle Anwesenden als Dank für die lebendige Partnerschaft der  beiden Gemeinden dazu ein, sich in das goldene Buch der Gemeinde Merzhausen einzutragen. Präsident Ekkehard A. Mayer dankte dem Bürgermeister für das großzügige finanzielle Engagement der Gemeinde und den deutschen Gastgebern dafür, dass eine so große Zahl von Gästen untergebracht werden konnten.

Das maritim dekorierte Bürgerhaus Au wurde danach Schauplatz närrischer Völkerverständigung: Die Programmpunkte mit gelegentlichen Bezügen zu Frankreich  wurden zwar in Deutsch bzw. Alemannisch vorgetragen, zumindest jedoch  in beiden Sprachen angesagt. Regionale Köstlichkeiten konnten aus der zweisprachigen Speisekarte bestellt werden. Bei internationaler Musik durfte schon mal eine französische beleuchtete Tiefseequalle die Polonaise anführen, während Matrosen und Seejungfrauen angeregt miteinander tanzten. Der Fluch der Karibik, hierzulande Synonym für missglückte Regierungsbildung, war an diesem Abend unter anderem auch Motto für ausgefallene Verkleidungen als Piraten, Kapitäne und andere Meeresbewohner. Obwohl sie nicht alles verstanden hatten, fühlten sich unsere  Gäste sichtlich wohl.

Am Fasnachtssonntag verabredete man sich in kleinen Gruppen zur Straßenfasnacht in Freiburg.  Dort war man Zeuge bunten Treibens der Kinder, der Guggemusiken, Cliquen und Narrenfiguren. Vor dem Basler Hof sorgten die Elferräte mit Musik und kostenlosen Süßigkeiten für Stimmung. Wer wollte, konnte auch die Altstadt mit Münster, Gewerbebach-Krokodil und anderen Sehenswürdigkeiten besichtigen. Die meisten zog es dann bei Wind und Regen aber in die gemütlichen Lokalitäten.

Gegen 17:00 Uhr verabschiedeten sich unsere Gäste nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem Rathaus herzlich von den deutschen Gastgebern. Der dreitägige Schnellkurs in Faschingfeiern hatte sich gelohnt, zumal die Deutschen auch mal von einer anderen Seite kennengelernt werden konnten.

 

Gebhard Merz, Schriftführer

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AKTUELLES: Jugendaustausch 2017

Bericht über den Jugendaustausch Merzhausen/Dardilly 2017

Während der Herbstferien  vom 30.10 – 03.11.2017 kamen 13 Jugendliche im Alter von 11 bis 16 Jahren aus der Partnergemeinde Dardilly bei Lyon zum diesjährigen Jugendaustausch nach Merzhausen.

Nach der Anreise und der Einquartierung bei den Gastfamilien konnte man sich am Dienstagnachmittag in der Sporthalle bewegt näher kommen. Das Junge Hexental unter Leitung des Jugendreferenten Martin Rück hatte verschiedene Ballsportarten vorbereitet, wobei das Völkerballspiel durch die internationale Besetzung dem Wortsinn wieder mal vollauf  gerecht wurde. Die Beteiligten hatten sichtlich Spaß  am gemeinsamen Wettkampf und der anschließenden Halloween-Party im Jugendcafe, wo sich´s bei manch grusliger Verkleidung gut chillen ließ. Am nächsten Tag traf man sich beim Bowling, am Donnerstag im Badeparadies in Titisee. Die Vormittage waren frei für die Begegnung in den Gastfamilien.

Beim gemeinsamen Abschiedsessen in geselliger Runde mit den Jugendlichen und Gasteltern im Schützenhaus Au dankte Präsident Ekkehard A. Mayer den Gastfamilien, den französischen Betreuern Christine Pierre Collignon, Thiery Gardent und Lucine Conrad sowie auf deutscher Seite Theresa Bußmann und der Vizepräsidentin Brigitta Schonhardt, die auch hauptsächlich für die Organisation des erfolgreichen Treffens verantwortlich war, für deren Engagement. Er hob hervor, dass der Jugendaustausch ein wesentlicher Grundpfeiler der Partnerschaft mit Dardilly sei und dankte auch dem anwesenden Herrn Bürgermeister Dr. Ante für die dauerhafte Unterstützung der Vereinsaktivitäten von Seiten der Gemeinde Merzhausen. Durch die großen Besucherzahl war der Partnerschaftsverein erheblich gefordert, entsprechende Gastfamilien zu finden. Umso mehr würdigte Präsident Mayer das Engagement der Gastgeber, die zum ersten Mal mitgemacht haben oder gleich mehrere Jugendliche aufgenommen hatten.

Am Freitagmittag verabschiedeten sich die Franzosen mit guten Erinnerungen im Gepäck  am Hauptbahnhof Freiburg, wo der TGV nach Lyon wartete. Die am Austausch Beteiligten gaben dabei ihrer gewachsenen Verbundenheit über Landesgrenzen hinweg Ausdruck. Nächstes Jahr wird Dardilly Gastgeber sein. Darauf darf man sich schon jetzt freuen.

 

Gebhard Merz, Schriftführer

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Besuch in Dardilly 2016

Im Rahmen der Jumelage zwischen den Gemeinden Merzhausen und Dardilly besuchte vom 30.September bis 2. Oktober 2016 eine Abordnung aus Merzhausen die Partnergemeinde Dardilly bei Lyon.

Die Vorsitzende des dortigen Partnerschaftsverein Christine Pierre-Collignon  erwartete gemeinsam mit den französischen Gastgebern freudig die deutschen Gäste. Viele Familien pflegen seit Jahren den gegenseitigen Kontakt, so dass aus reinen Gastgebern vielfach gute Freunde geworden sind.

Ein besonderes Programm hatte der Schiesssportverein Poudre et flêches am Samstagmorgen für eine Gruppe der Schützen des SSV Merzhausen-Au vorbereitet. Vom Vorsitzenden Jaques Souteras wurden die Schützen im Fort du Paillet empfangen. fort10

Schießsportlicher Wettkampf stand genauso im Mittelpunkt wie reger Austausch zwischen französischen und deutschen Schützen. Nachdem der Oberschützenmeister Ekkehard Mayer das bereits schon Tradition gewordene Fass gefüllt mit deutschem Wein übergeben hatte, unterhielt man sich bei Aperitif und gemeinsamem Mittagessen  französisch, deutsch und wenn nötig mit Gesten und Mimik.

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Am Nachmitttag stand ein Besuch in Lyon auf dem Programm: Das im Dezember 2014 eröffnete „Musée des Confluences“

Modernste Architektur, in der „globales Wissen mit Schwerpunkt Naturwissenschaften“ vermittelt werden soll, sowie mehrere Sonderausstellungen konnten besucht werden.

Den abendlichen Abschluss bildetet ein gemeinsames Essen zudem auch Bürgermeisterin Mme.    Michèle Vullien und eine Abordnung des Rathauses gekommen waren. In Stellvertretung für den leider verhinderten BM Dr. Christian Ante überreichte Bürgermeisterstellvertreter Ekkehard Mayer, der Präsident des Partnerschaftvereins ein Präsent und dankte für die stets herzliche Atmosphäre , in der alle zwei Jahre BürgerInnen aus Merzhausen im Zuge der Jumelage Merzhausen-Dardilly als Gäste empfangen werden.bm

Zur großen Überraschung der beiden Vorsitzenden der jeweiligen  Partnerschaftsvereine erschien im Laufe des Abends eine Abordnung aus dem Beaujolais, um Präsidentin Christine Pierre-Collignon und Präsidenten Ekkehard Mayer in die Weinbruderschaft „Les Compagnons du Beaujolais“ aufzunehmen. Nach einer ansprechenden Zeremonie mit der Schilderung der Lebensläufe und einem gemeinsamen Schwur auf den Hl. Vincent, dem zuständigen Heiligen für alle Winzer und Weinliebhaber wurden sie in den Orden aufgenommen. Sie sind ab sofort Mitglied im “ Le grand conseil de l‘ ordre“ und mussten sich verpflichten, Kultur und Brauchtum des Beaujolais zu pflegen und überall bekannt zu machen und nebenbei bei Besuchen im Beaujolais  ihr Bestes zu geben, um die Fässer zu leeren.

 

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Am Sonntagmorgen fuhr man mit dem Bus Richtung Norden zur Besichtigung des vielfach prämierten Weingutes Chateau Thivin in Odenas, dem Beaujolaisgebiet. Nach sehr interessanter Kellerführung in Verbindung mit Verkostung verschiedener Weine ging es weiter zum Fete du Paradis in Odenas.

In dem Weinort wird seit vielen Jahren während der Weinlese ein großes Fest gefeiert, bei dem die Trauben auf Büttenwagen mit Pferden angekarrt und auf traditionelle Art und Weise mit manuell betriebenen Pressen getrottet werden. Diesem ersten Saft zu Ehren, dem sogenannten „Paradis“ wird dieses Fest gefeiert.

Gut gelaunt und voller Dankbarkeit über den herzlichen Empfang und das wunderschöne Wochenende ging es am späten Nachmittag vom „Fete du Paradis“ und mit einigen Flaschen im Gepäck auf die Heimreise nach Merzhausen.weingutkeller

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Den Gegenbesuch der französischen Freunde dürfen wir an Fastnacht 2018 erwarten.

 

Brigitta Schonhardt

Vizepräsidentin

Bilder: Müller, Sichler

 

 

 

 

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Austausch kulinarischer Art

Handgeschabte Spätzle aus der Badischen Küche werden zukünftig Eingang finden können auch in die Hochküche von Lyon.

Mitverantwortlich sind drei Praktikanten, die jüngst für ein dreiwöchiges Praktikum in Merzhausen waren. Für Präsident Ekkehard Mayer war es eine große Überraschung, als durch die Vermittlung des Partnerschaftsvereins Dardilly ein Lehrer aus dem Lycée Rabelais, einem berufsorientierten – gastronomischen – Gymnasium Kontakt mit ihm aufnahm mit der Frage und Bitte, ob drei Schüler des Gymnasiums im Bereich Merzhausen/Freiburg ein gastronomisches Praktikum absolvieren können.

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Dankenswerterweise hat sich der Auer Bürger Toni F. Schlegel sofort bereit erklärt, in einem seiner gastronomischen Betriebe und zwar dem „Greiffeneggschlössle“, alle drei jungen Franzosen für ein Praktikum aufzunehmen. Ein junger Mann und eine junge Dame waren dabei als Köche, eine weitere junge Dame als Servicefachkraft. Die drei jungen Franzosen erlebten dann eine hoch interessante, arbeitsintensive aber sehr positive Weiterlesen

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Jugendaustausch

Den Alltag und das Leben in Frankreich kennenlernen

Jugendliche wohnen bei Gastfamilien in Dardilly bei Lyon / Partnerschaftsverein aus Merzhausen sucht Teilnehmer.
MERZHAUSEN (she). In diesem Jahr ist es Jugendlichen aus Merzhausen wieder möglich, bei der Fahrt nach Frankreich teilzunehmen. Von 4. bis 8. Mai verbringen sie einige Tage in Merzhausens Partnerstadt Dardilly. Ekkehard Mayer, Vorsitzender des Partnerschaftsvereins, sucht noch Jugendliche, die mitwollen.

Was passiert in Frankreich?
Die Jugendlichen wohnen bei Gastfamilien in Dardilly, in der Nähe von Lyon. Abfahrt nach Frankreich ist bereits am Mittwoch, 4. Mai, um 13 Uhr, um die Zeit zu nutzen. „In diesem Jahr gibt es keine überlappenden Ferien in Deutschland und Frankreich. Aber wir können das verlängerte Wochenende mit einem Feiertag und einem Brückentag nutzen“, erklärt Mayer. Einen Tag, nämlich Christi Himmelfahrt, verbringen die Teilnehmer in Dardilly mit den Gastgebern, um das Familienleben kennenzulernen. Außerdem gibt es beispielsweise eine Fahrradtour, einen Ausflug zum Parc de la tête d’or und eine kleine Feier am Abend mit Musik. Der Besuch einer Bowling-Halle steht auch auf dem Programm.

Wer darf mit?
Bei der Fahrt dürfen 12- bis 18-jährige Jugendliche aus Merzhausen teilnehmen. „Es können bei Interesse aber auch Jugendliche aus den Nachbargemeinden mitkommen“, sagt Mayer. Grundkenntnisse der französischen Sprache sollten vorhanden sein.

Was bringt’s?
Teilnehmer der Fahrt können in das Leben in einem anderen Land eintauchen. „Die Jugendlichen erleben keinen Urlaub, sondern den Alltag in Frankreich“, erklärt Mayer. Mit neuen Eindrücken und im besten Fall dann auch mit besseren Sprachkenntnissen kämen die Jugendlichen wieder zurück. „Das einzig Negative bei unseren Fahrten nach Frankreich sind die Tränchen, die beim Abschied von den Austauschpartnern vergossen werden.“
Welche sind die drei wichtigsten
Französisch-Vokabeln?
„Guten Tag“, „danke“ und „wunderbar“ – die drei Worte hält Ekkehard Mayer für hilfreich bei jedem Frankreichaufenthalt. Mit „bonjour“, „merci“ und „merveilleux “ kann man, laut Mayer, gut in Frankreich zurechtkommen. Die Jugendlichen nennen den Aufenthalt in Frankreich dann hoffentlich „super“.
Anmeldung bei Ekkehard Mayer bis Sonntag, 28. Februar, unter der E-Mail-Adresse ekkimayer@gmail.com oder unter 0761/404050 oder bei Brigitta Schonhardt unter 0761/407212. Die Reisekosten betragen 90 Euro pro Teilnehmer.

Badische Zeitung 20.2.1016

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